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...aber: Wie kann es denn endlich gelingen? Mit immer mehr Büchern, CDs und DVDs, verschiedenen Methoden über Akupunktur, Handauflegen bis hin zur Hypnose wird Rauchern angeboten, beim Beenden der „Raucherlaufbahn“ zu helfen. Nicht alle der beschriebenen „Techniken“ finden meine Zustimmung, aber es gibt auch viele hilfreiche Informationen.

In den Schriften der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Beispiel wird immer wieder darauf verwiesen, dass eine Kombination aus medikamentöser Unterstützung (Nikotinpräparate) und psychologischer Verfahren wünschenswert und am ehesten Erfolg versprechend sei. Dem kann ich im Prinzip zustimmen, jedoch muss dabei, aus meiner persönlichen Sicht, der Schwerpunkt ganz eindeutig auf die psychologische Unterstützung gelegt werden, denn 

1.   wird kein Raucher ohne das eigene Zutun, die eigene Bereitschaft, das 
      eigen
verantwortliche Bejahen des Rauchstopps erfolgreich sein. Erfolg stellt
      sich dann ein, wenn Informationen nicht nur gesammelt sondern die gewonnenen
      Erkenntnisse verinnerlicht werden. Wenn sie von innen wirken können und nicht
      nur von außen übergestülpt sind. Und 

2.   ist derjenige besonders gefährdet, einen Rückfall bzw. immer wieder Rückfälle zu
      erleiden, der nicht erfahren hat, wie das Rauchen tatsächlich funktioniert. Der
      dauerhaft glaubt, durch den Rauchstopp auf die doch auch vorhandenen positiven
      Eigenschaften des Rauchens fortan verzichten zu müssen und glaubt, etwas
      aufzugeben (aber genau das ist die große Frage).

Wer also die Raucherei ein für alle Mal beenden will, tut gut daran, sich mit dem wichtigsten Rüstzeug zu versehen, nämlich dem Erkennen, was denn wirklich am Rauchen dran ist, also mit der Möglichkeit, folgende Fragen beantworten zu können:

Warum rauche ich?
Warum kann ich nicht aufhören?
Warum werde ich rückfällig?
Was ist so toll am Rauchen, dass ich es nicht loslassen kann?
Wie werde und bleibe ich für immer Nichtraucher?


Dieses Rüstzeug erhalten Sie in einer sehr intensiven Einzelberatung (auf Wunsch auch für Paare oder Kleingruppen). Sie werden nach der Beratung begriffen haben, wie das Rauchen funktioniert, warum dem Rauchen positive Eigenschaften zugesprochen werden, auf die Sie ja auch nicht verzichten möchten, die Sie doch nicht aufgeben möchten. Dann werden Sie gewappnet sein, Ihr Vorhaben erfolgreich zu bestehen. Dabei helfe ich Ihnen.

Nach der Beratung wird Ihr Entschluss unumkehrbar sein. Ihr momentanes „Ich möchte gerne aufhören“ wird zu einem deutlichen „Ich werde ganz sicher aufhören und nie wieder anfangen“. Sie werden alles haben, um mit den anfänglich eventuell auftretenden Schwierigkeiten relativ locker klar zu kommen. Weil Sie endlich verstanden haben werden, warum das Rauchen Sie bis jetzt nicht losgelassen hat, warum Sie es noch nicht geschafft haben. Wer den Feind kennt und weiß, wo er steckt, kann ihn leicht besiegen. Vor allem, wenn der gar nicht stark ist sondern nur raffiniert zu Werke geht. Aber dieses Vorgehen werde ich aufdecken.
Wer versteht, was (in ihm) vorgeht, kann die Situation beherrschen. Ohne dieses Verständnis ist es schwer aufzuhören, anstrengend und führt daher leicht zum Scheitern. Das kennen Sie vielleicht schon.

Hier werden Sie erstmals sicher sein können, das Rauchen für immer besiegt zu haben. Nie wieder Abhängigkeit, nie wieder irgendwelche Probleme, die nur mit Ihrem Rauchen zu tun haben, endlich wieder wirklich frische Luft zum Atmen, die auch frisch bleibt, endlich eine wirkliche Gelassenheit beim Thema Rauchen, keinerlei Neid auf Nochimmerraucher, keine Wehmut, kein Bedauern. Sie werden endlich befreit sein. Und ich werde dann sagen:

                                 Willkommen im neuen Leben.

Denn genau das wird es sein. Nicht nur ein einfaches Aufhören, sondern ein Leben, das Ihnen vielleicht schon in Vergessenheit geraten ist bzw. das Sie noch gar nicht kennen. Entdecken Sie es (wieder). Werden Sie nicht ein miesepetriger Nichtmehrraucher, der mit saurer und wehleidiger Miene durchs Leben geht, vielleicht sogar agressiv gegenüber den Nochrauchern, ständig in Gefahr, auch noch nach Jahren, doch noch mal anzufangen.

Sondern werden Sie ein glücklicher, gelassener, toleranter, wissender, die Klippen erfolgreich umsegelt habender echter Nichtraucher.

Hier werden Sie es lernen. Nach dem Motto: Schöner leben ohne Zigaretten.


Und die medikamentöse Unterstützung?
Berichten und Untersuchungen zufolge erfahren manche Aufhörwilllige durch die Einnahme von Nikotinpräparaten eine Erleichterung bei den Entzugsymptomen, die nach dem Rauchstopp eintreten können. Nach meiner Erfahrung sind die körperlichen Probleme allerdings nicht das Ausschlaggebende, sondern  es ist eindeutig das „Kopfproblem“, das den Rauchern mehr zu schaffen macht und sie rückfällig werden bzw. scheitern lässt. Eine Empfehlung für oder gegen solche Präparate (Pflaster, Kaugummi o.ä.) kann ich daher nicht geben. Nach meinem Verständnis und meinen Erfahrungen und Berichten von ehemaligen Rauchern sind die körperlichen Entzugsymptome nicht gravierend. Tausende schaffen den Ausstieg auch ohne diese Hilfsmittel. Aber hier sollte jeder für sich entscheiden, ob er/sie nach der Beratung darauf zurückgreift oder nicht. Wenn Sie es für ratsam halten, besprechen Sie die Anwendung bitte mit Ihrem Apotheker oder Arzt und beenden Sie sie rechtzeitig wieder. Der körperliche Entzug sollte nach ca. drei Wochen überstanden sein. Und statt zigarettensüchtig wollen Sie dann doch nicht pflaster- oder kaugummisüchtig sein?

Ob mit oder ohne: Die Bewältigung der psychischen Konflikte ist es, was über den Erfolg oder Misserfolg Ihres Rauchstopps entscheidet.
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